طوفان جهانی

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فارسیDeutsch
Geostorm official teaser poster.jpg
کارگرداندین دولین
تهیه‌کنندهدین دولین
نویسنده
  • دین دولین
  • Paul Guyot
فیلم‌نامه‌نویسدین دولین
بازیگرانجرارد باتلر
موسیقیلورن بالفه
فیلم‌برداریروبرتو شیفر
تدوین
شرکت
تولید
توزیع‌کنندهبرادران وارنر[۱]
تاریخ (های) انتشار
  • ۲۰ اکتبر ۲۰۱۷ (۲۰۱۷-10-۲۰) (ایالات متحده)
مدت
۱۰۹ دقیقه[۲]
کشورآمریکا
زبانانگلیسی
بودجه۱۲۰ میلیون دلار
گیشه۲۰۰ میلیون دلار

طوفان جهانی (انگلیسی: Geostorm) فیلمی در ژانر اکشن و علمی–تخیلی است که از سوی برادران وارنر در ۲۰ اکتبر ۲۰۱۷ منتشر شده است. از بازیگران آن می‌توان به جرارد باتلر و جیم استرجس اشاره کرد.

بازیگران[ویرایش]

منابع[ویرایش]

  1. ۱٫۰ ۱٫۱ ۱٫۲ ۱٫۳ "Film Releases". ورایتی. Retrieved September 27, 2016.
  2. "Geostorm". هیئت رده‌بندی سنی فیلم‌های بریتانیا. Retrieved August 21, 2017
  3. Pearson, Jennifer (October 27, 2014). "Abbie Cornish suits up as a sexy Secret Service agent on New Orleans set of Geostorm with 'presidential' Andy Garcia". Daily Mail. Retrieved November 22, 2014.

پیوند به بیرون[ویرایش]

Filmdaten
Deutscher TitelGeostorm
OriginaltitelGeostorm
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2017
Länge109 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
RegieDean Devlin
DrehbuchDean Devlin,
Paul Guyot
ProduktionDavid Ellison,
Dean Devlin,
Dana Goldberg
MusikLorne Balfe
KameraRoberto Schaefer
SchnittRon Rosen,
Chris Lebenzon,
John Refoua
Besetzung

Geostorm ist ein US-amerikanischer Katastrophenfilm von Dean Devlin aus dem Jahr 2017 mit Gerard Butler in der Hauptrolle. Der Film lief in den Vereinigten Staaten am 20. Oktober 2017 in den Kinos an; in Deutschland startete er bereits einen Tag zuvor am 19. Oktober 2017.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als im Jahr 2019 die Naturkatastrophen zunehmen, beschließt die internationale Gemeinschaft unter der Führung der Vereinigten Staaten und Chinas den Bau eines weltumspannenden Netzes aus Wetterkontroll-Satelliten, das den Spitznamen „Dutch Boy“ erhält. Jake Lawson ist der leitende Konstrukteur von „Dutch Boy“, wird aber seines Postens enthoben, nachdem er das Satellitennetzwerk eigenmächtig in Betrieb genommen hat, um tausende Menschen vor Stürmen zu beschützen. Die Nachfolge übernimmt sein Bruder Max, der für den US-Außenminister Leonard Dekkom arbeitet.

Drei Jahre später soll „Dutch Boy“ von den USA an die Kontrolle der internationalen Gemeinschaft übergeben werden. Nachdem die Bewohner eines Dorfes in Afghanistan durch einen scheinbar defekten Wetterkontroll-Satelliten erfroren sind, wird dieser zur Untersuchung in die „International Climate Space Station“ (ICSS) gebracht. Ein Techniker stiehlt den Datenträger des Satelliten und stirbt daraufhin bei einem Unfall in einer Luftschleuse. Max wird von US-Präsident Andrew Palma beauftragt, diese Vorkommnisse zu untersuchen, und er kann Jake überzeugen, seiner alten Crew an Bord der ICSS zu helfen.

Derweil findet Cheng Long, ein Mitarbeiter von Max in Hongkong, Hinweise darauf, was es mit dem Vorfall in Afghanistan auf sich hat. Cheng kontaktiert Max und erklärt ihm, dass er bei einem ungewöhnlichen Wetterereignis in Hongkong beinahe ums Leben gekommen wäre und keinerlei Zugriff auf die Protokolle der Satelliten mehr habe. Ebenso warnt Cheng Max davor, dass es bei weiteren von „Dutch Boy“ ausgelösten Wetterkatastrophen zu einer Kettenreaktion kommen könnte, die in einem Geostorm enden würden.

Jake ist mittlerweile auf der ICSS angekommen und möchte zusammen mit Ute Fassbinder, der Kommandantin der Raumstation, den fehlerhaften Hongkong-Satelliten untersuchen. Der Satellit wird jedoch zerstört, als es zu einer Fehlfunktion am Verladekran kommt. Die Crew entdeckt daraufhin, dass sich bei dem Unfall des Technikers, ein Datenträger eines abgesprengten Schotts, an der Raumstation verfangen hat. Jake und Ute können den Datenträger in einem Außenbordeinsatz bergen, verheimlichen es jedoch vor der Crew, nachdem Jakes Raumanzug einen Defekt hatte und er unter ihnen einen Verräter vermutet.

Cheng beschließt nach Washington zu fliegen, um Max zu treffen. Kurz vor dem geplanten Treffen wird Cheng von einem Auto überfahren. Als Max ihm zu Hilfe eilt, nennt ihm Cheng vor seinem Tod das Wort „Zeus“. Jake und Ute haben an Bord der ICSS herausgefunden, dass der Techniker vorsätzlich getötet wurde und das Verhalten der Satelliten auf keine Fehlfunktion zurückzuführen ist. In einer verschlüsselten Videobotschaft lässt Jake seinen Bruder wissen, niemandem zu vertrauen. Zusammen mit der Technikexpertin Dana beschafft sich Max Informationen über das Projekt „Zeus“.

Auf der ICSS zerstört die Crew weitere fehlerhafte Satelliten mit Hilfe von Ersatzsatelliten. Jake und Ute finden im Spind des getöteten Technikers ein Computervirus, das „Dutch Boy“ befallen hat. Max informiert Jake über das Projekt Zeus, das „Dutch Boy“ zu einer Waffe macht. Jake erklärt ihm, dass der gefundene Virus nur durch einen Neustart des Satellitencomputers gelöscht werden kann. Der Neustart des Systems erfordert allerdings die Freigabe durch den biometrischen „Kill Code“ des Präsidenten. Da Jake und Max dem Präsidenten nicht trauen können, überredet Max seine Freundin Sarah, die für den Secret Service arbeitet, ihnen dabei zu helfen.

Auf dem Parteitag der Demokratischen Partei in Orlando, bei dem auch Präsident Palma eine Rede hält, findet Max heraus, dass die Stadt das nächste Ziel einer Reihe von Superstürmen ist, die bereits zuvor Tokio und Rio de Janeiro verwüstet haben. Max klärt Außenminister Dekkom über die Ereignisse auf und bittet ihn um Hilfe, den „Kill Code“ zu beschaffen. Im Anschluss versucht Dekkom, Max zu töten, und es wird klar, dass Dekkom hinter den Vorkommnissen steckt. Max entkommt und informiert Sarah, die daraufhin ihre Position im Secret Service nutzt, um zusammen mit Max Präsident Palma zu entführen. Auf ihrer Flucht vor Dekkoms Handlangern erklärt Max dem Präsidenten, was vor sich geht. Nach einer Verfolgungsjagd kann Dekkom schließlich festgenommen werden und er offenbart, dass er die Feinde der USA vernichten möchte, um so die Welt zu beherrschen.

Auf der Raumstation leitet das Virus ein Selbstzerstörungsprogramm der Station ein. Jake findet derweil den verantwortlichen Softwareentwickler Duncan, der den Virus in die Station eingeschleust hat. Duncan versucht Jake zu erschießen, trifft jedoch ein Fenster und wird in den Weltraum geblasen, während Jake den Raum rechtzeitig verlassen und verschließen konnte. Die Raumstation wird schließlich evakuiert, Jake bleibt jedoch zurück, um das System neu zu starten. Max und Sarah bringen Präsident Palma in das Kennedy Space Center, wo er den „Kill Code“ freigibt, um den Neustart des Systems einleiten zu können, der jedoch nicht die Selbstzerstörung verhindert.

Als Jake den Zugangscode für die Tür zum Computerraum falsch eingibt, kommt Ute ihm zu Hilfe. Zusammen starten sie das System neu und können die Satellitenkontrolle an die NASA übergeben, um so den Geostorm zu verhindern. Kurz bevor die Station zerstört wird, können sich beide in einen Ersatzsatelliten retten und werden von einem Shuttle gerettet. Sechs Monate später arbeitet Jake an einer neuen, verbesserten Raumstation, die unter der Führung einer internationalen Gemeinschaft in Betrieb genommen wird.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Geostorm handelt es sich um das Kinodebüt des Regisseurs Dean Devlin. Dieser hatte sich zuvor als Produzent und Drehbuchautor bereits einen Namen gemacht. So war er bereits an Filmen wie Stargate (1994), Independence Day (1996) oder Godzilla (1998) maßgeblich beteiligt.

Die Dreharbeiten zum Film fanden ab Oktober 2014 in New Orleans, Louisiana statt.[3] Einige Szenen wurden dort vor Ort an der Michoud Assembly Facility, einer Montageeinrichtung der NASA, gedreht.[4] Laut der Filmzeitschrift The Hollywood Reporter ergaben Testscreenings des Films im Dezember 2015, dass der Film noch nicht kinoreif sei. So wurde das Budget um 15 Millionen US-Dollar erhöht und Nachdrehs durchgeführt. Zur Unterstützung wurden dabei Produzent Jerry Bruckheimer und Drehbuchautorin Laeta Kalogridis mit ins Boot geholt. Da Regisseur Devlin bei den Nachdrehs nicht mehr verfügbar war, fungierte kurzfristig der Brite Danny Cannon als Ersatz. Durch die Nachdrehs sollen komplett neue Charaktere zum Film hinzugefügt worden sein; andere wurden entfernt oder neu besetzt. So war ursprünglich die Kanadierin Katheryn Winnick für den Film gecastet worden, die nun jedoch durch eine andere Schauspielerin ersetzt wurde.[5]

Einige Tage vor dem Kinostart von Geostorm im Oktober 2017 veröffentlichte das Produktionsstudio The Asylum den als Mockbuster gedrehten Katastrophenfilm Geo-Disaster – Du kannst nicht entfliehen!

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geostorm erhielt durchgängig sehr schlechte Kritiken. Bei Rotten Tomatoes sind lediglich zwölf der 71 gesammelten Kritiken positiv,[6] während der Film bei Metacritic einen Metascore von 21 Prozent bei 22 Rezensionen erhielt.[7]

Filmstarts lobt zwar, dass Geostorm ein „optisch ansprechende[r] Katastrophen-Thriller“ sei, bei dem aber „Spannung […] trotz höchster Dramatik“ nicht aufkomme und „[d]ie im Laufe des Films immer hanebüchener und kruder werdenden Subplots […] in einem kuriosen Countdown“ endeten.[8] Für Antje Wessels von Quotenmeter.de ist „dieser technisch ambivalente Katastrophenthriller reine Zeit- und Geldverschwendung“ und sie kritisiert die beiden Drehbuchautoren, welche „die Geschichte als todernstes Thrillerdrama“ inszenierten und sich der „Absurdität ihrer Prämisse nicht bewusst“ zu sein schienen.[9]

Auch finanziell liegt Geostorm bei einem geschätzten Produktionsbudget von 120 Millionen US-Dollar hinter den Erwartungen zurück. So konnte der Film am Eröffnungswochenende in den Vereinigten Staaten nur 13,7 Millionen US-Dollar einspielen und steigerte die Einnahmen vier Wochen nach der Veröffentlichung lediglich auf 33 Millionen.[10] Obwohl Geostorm vor allem in China ein finanzieller Erfolg war,[11] lag das weltweite Einspielergebnis Anfang Januar 2018 bei etwa 221 Mio. US-Dollar.[10] Nach Branchenangaben wären jedoch 300 bis 350 Mio. US-Dollar nötig, um die Gewinnschwelle zu überschreiten.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Geostorm. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Geostorm. Jugendmedien­kommission.
  3. Film: Amr Waked bei „Geostorm“ dabei. Zeit Online, 28. Januar 2015, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  4. Melanie Steck: Alexandra Maria Lara: Meine ganze Familie war mit am Nasa-Set. B.Z., 15. Juni 2017, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  5. Björn Becher: “Geostorm”: Massive Nachdrehs mit neuem Regisseur für den Öko-Thriller mit Gerard Butler. Filmstarts.de, 19. Dezember 2016, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  6. Geostorm. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  7. Geostorm. In: Metacritic. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  8. Kritik Filmstarts. In: Filmstarts.de. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  9. Kritik Quotenmeter.de. In: Quotenmeter.de. 19. Oktober 2017. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  10. a b Box Mojo Office – Geostorm. In: Box Mojo Office. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  11. Geostorm – US-Flop mit Gerard Butler wird in China zum Erfolg. In: Moviepilot.de. 30. Oktober 2017. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  12. ‘Geostorm’ Will Probably Be One of 2017’s Biggest Flops. In: Collider. 25. Oktober 2017. Abgerufen am 23. Dezember 2017.