۳۰۰: ظهور یک امپراتوری

از ویکی‌پدیا، دانشنامهٔ آزاد
پرش به ناوبری پرش به جستجو
فارسیDeutsch
۳۰۰: ظهور یک امپراتوری
300 Rise of an Empire.jpg
پوستر فیلم
کارگرداننوام مارو
تهیه‌کنندهجیانی نوناری
مارک کانتون
زک اسنایدر
دبورا اسنایدر
نویسندهزک اسنایدر
کرت جانستد
کتاب مصور ۳۰۰
کتاب مصور خشایارشا (منتشر نشده)[۱]
از فرانک میلر
بازیگراناوا گرین
سالیوان استیپلتون
رودریگو سانتورو
لینا هیدی
دیوید ونهام
ایگال نائور
موسیقیجانکی ایکس ال
فیلم‌برداریسایمون دوگان
تدوینویات اسمیت
دیوید برنر
شرکت
تولید
توزیع‌کنندهبرادران وارنر
تاریخ‌های انتشار
  • ۷ مارس ۲۰۱۴ (۲۰۱۴-03-۰۷)
مدت زمان
۱۰۲ دقیقه
کشورایالات متحده
زبانانگلیسی
هزینهٔ فیلم۱۱۰ میلیون
فروش گیشه۳۳۷ میلیون دلار

۳۰۰: ظهور یک امپراتوری (به انگلیسی: 300: Rise of an Empire) فیلمی فانتزی و اکشن آمریکایی است که دنبالهٔ فیلم ۳۰۰ است و با تأثیر از کتاب مصور ۳۰۰ و بر اساس کتاب مصوری به نام خشایارشا[۲][۳][۴] نوشتهٔ فرانک میلر ساخته شده است.

داستان[ویرایش]

داستان فیلم روایتگر نبرد آرتمیزیوم بین سپاهیان لشکر خشایارشا به فرماندهی آرتمیس و سپاهیان لشکر تمیستوکلس می‌باشد. همچنین بخش‌هایی از فیلم متمرکز نبرد سالامیس و فتح آتن بوسیلهٔ سپاه ایران به پادشاهی خشایارشا و بخش‌هایی متمرکز اتفاقات نبرد ماراتون و حملهٔ داریوش یکم به یونان است.[۵] در این فیلم به نقش آرتمیس که فرمانده و متحد خشایارشا در این نبردها است توجه شده است.

نقش‌ها[ویرایش]

ایرادات وارده[ویرایش]

دانشگاه کمبریج به پنج اشتباه تاریخی این فیلم اشاره می‌کند:[۷]

۱) عنوان فیلم ۳۰۰: ظهور یک امپراتوری است. اما اشاره‌ای به ظهور هیچ امپراتوری مشخصی نشده است. اگر منظور امپراتوری آتنی باشد، این امپراتوری حداقل دو سال پس از حوادث فیلم و در نبردهای دریایی آرتمیسیوم و سالامیس (هر دو در سال ۴۸۰ قبل از میلاد) شکل گرفت.

۲) تیری که در ابتدای فیلم توسط قهرمان آتنی به نام تمیستوکل در جریان نبرد ماراتون در حومه شهر آتن در سال ۴۹۰ قبل از میلاد پرتاب می‌شود و داریوش بزرگ، پادشاه ایران را می‌کشد، هیچ حقیقت تاریخی ندارد. زبرا داریوش و پسرش خشایارشا در نبرد ماراتون حضور نداشتند.

۳) فیلم بدون توضیح مشخصی از صحنه نبرد ماراتون و شکست سپاه ایران، ناگهان به ده سال بعد و حرکت ناوگان دریایی سپاه ایران به سوی یونان به فرماندهی آرتمیس (ملکه هالیکارناس) می‌پردازد. همچنین در فیلم نشان داده شده که یونانیان این جنگ را باخته و ایرانیان پیروز شدند در حالیکه در این نبرد هیچیک از طرفین نتوانستند به پیروزی برسند.

۴) معاشقه بین آرتمیس و تمیستوکل بین دو نبرد آرتمیسیوم و سالامیس کاملاً ساختگی و بدون سندیت است.

۵) در نبرد سالامیس، نیروی دریایی اسپارت (به فرماندهی گورگو، بیوه لئونیداس) با فرستادن تعداد کمی کشتی، کمک قابل توجهی به سپاه یونان به فرماندهی تمیستوکل نکرد و یونان به پیروزی قاطعی دست نیافت.

جستارهای وابسته[ویرایش]

منابع[ویرایش]

  1. «XERXES Comic Book Cover From Dark Horse Presents!». دریافت‌شده در ۹ بهمن ۲۰۱۴.
  2. «First Look At '300′ Prequel Comic Book». دریافت‌شده در ۱۱ بهمن ۲۰۱۴.
  3. «Comic-Con 2011: Xerxes Is Now 300: Battle of Artemisia». بایگانی‌شده از اصلی در ۱۹ فوریه ۲۰۱۳. دریافت‌شده در ۱۱ بهمن ۲۰۱۴.
  4. «Frank Miller's '300′ Comic Sequel 'Xerxes' Will Debut Some Time After '300: Rise Of An Empire' Movie». دریافت‌شده در ۹ بهمن ۲۰۱۴.
  5. «300 Follow-Up Gets Official Title». دریافت‌شده در ۹ بهمن ۲۰۱۴.
  6. «King Darius (Character) Played». دریافت‌شده در ۲۴ ژانویه ۲۰۱۴.
  7. «پنج اشتباه تاریخی در قسمت دوم فیلم ۳۰۰ - بی‌بی‌سی فارسی، ۲۰ اسفند ۱۳۹۲». پارامتر |first1= بدون |last1= در Authors list وارد شده‌است (کمک)

پیوند به بیرون[ویرایش]

Filmdaten
Deutscher Titel300: Rise of an Empire
Originaltitel300: Rise of an Empire
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2014
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieNoam Murro
DrehbuchZack Snyder,
Kurt Johnstad
ProduktionZack Snyder,
Thomas Tull,
Deborah Snyder,
Gianni Nunnari,
Bernie Goldmann,
Mark Canton
MusikJunkie XL
KameraSimon Duggan
SchnittDavid Brenner,
Wyatt Smith
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
300

300: Rise of an Empire ist die Fortsetzung des Filmes 300. Ursprünglich sollte der Film in den Vereinigten Staaten im Spätherbst 2013 anlaufen, er wurde aber auf den 7. März 2014 verschoben,[2] an dem er dann tatsächlich anlief. In Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz startete der Film bereits einen Tag früher in den Kinos, in Österreich am Tag darauf.[3] Der Film geht wie der Vorgänger auf den Comic 300 von Frank Miller und Lynn Varley zurück. Die Comicvorlage Xerxes erschien 2019.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die spartanische Königin Gorgo erzählt ihren Soldaten von der zehn Jahre davor stattgefundenen Schlacht von Marathon, in welcher der persische König Dareios vom Athener General Themistokles durch einen Pfeil schwer verletzt wurde, als dieser mit seinen Männern in einem Überraschungsangriff den Persern zusetzte, während diese gerade in der Bucht von Marathon landeten. Als er im Sterben liegt, beschwört Dareios seinen Sohn Xerxes, den Krieg zu beenden, da wie er sagte "es nur die Götter vermögen diese Griechen zu besiegen". Die schöne Artemisia, eine griechischstämmige enge Vertraute und Beraterin des persischen Herrschers, interpretiert die letzten Worte so, dass er vollenden solle, was nur ein Gott schaffen könne, nämlich Griechenland zu vernichten.

Xerxes verlässt den Königshof, in ein mystisches Tuch gehüllt, badet in einer übernatürlichen Flüssigkeit und kehrt als haarloser, über zwei Meter großer Gottkönig zurück (bekannt aus dem ersten Film 300). Artemisia bringt darauf alle Ratgeber, Lehrer, Generäle und alle anderen Vertrauten des Gottkönigs Xerxes um und nährt in ihm den Wunsch Athen zu unterwerfen.

In Athen geben die Ratsherren Themistokles die Schuld am Aufmarsch der Perser und am nicht angenommenen Friedensangebot. Themistokles versucht erfolglos, die Griechen zu einigen, um die Perser schon auf dem Seeweg zu stoppen.

Xerxes nähert sich Griechenland mit seinem Heer auf dem Landweg und Artemisia nähert sich Griechenland mit einer gewaltigen Flotte. Der Athener Scyllias arbeitet als Spion an Bord des Schiffes von Artemisia. Er erfährt, dass sie einst erleben musste, wie Griechen ihre Familie schändeten und töteten. Sie selbst wurde Sklavin und später in einer Gasse von einem persischen Gesandten, eben jenem, der später Leonidas in Sparta aufsuchen sollte, entdeckt. Sie erlernte die Kampfkunst und machte eine militärische Karriere am persischen Hof, wobei sie dem persischen König Darius viele Siege bescherte. Sie will Rache an den Griechen nehmen. Scyllias kann fliehen und erreicht Themistokles, dem er berichtet. Themistokles reist nach Sparta um Leonidas zu bitten Spartas Flotte zur Verfügung zu stellen. Er erfährt von Königin Gorgo, dass Leonidas bereits mit seinen Kriegsplänen die Ephoren befragt, aber wenig Aussicht auf Erfolg besteht, da das Karnaia-Fest bevorsteht. Zudem war ein geeintes Griechenland immer der Traum von Themistokles aber nie jener der Spartiaten.

Mittlerweile stellt sich Leonidas mit 300 Mann den Persern an den Thermopylen zum Kampf.

Themistokles sammelt die griechische Flotte, von der der Hauptteil aus Athen stammt. Auch die Besatzungen und Soldaten setzen sich zumeist aus Freiwilligen zusammen. Die erfahrenen Kämpfer zeigen ihnen nur wie man ein Schwert führt und achten darauf, dass sie bei der Schlacht nüchtern sind. Themistokles führt seine Schiffe gegen die Perser in der Schlacht bei Artemision. Die Griechen rammen die Perserschiffe und locken sie am nächsten Tag in einen Hinterhalt. Artemisia tobt und lässt unterlegene Admirale ertränken. Sie ist beeindruckt von den Fähigkeiten Themistokles' und lädt ihn zu sich ein. Auf ihrem Schiff verführt sie ihn und versucht ihn zum Verrat zu überreden. Er lehnt ab und fährt zurück. Die nächste Schlacht, die mit Pech und Feuer geführt wird, endet mit dem Rückzug der mit knapper Not überlebenden Griechen.

Leonidas ist mittlerweile gefallen, aber sein aufopfernder Kampf bis zum Untergang beeindruckt die Griechen, die sich nun vereinigen. Zuvor erobern die Perser Athen, das aber fast gänzlich verlassen war. Hier schließt sich die Handlung: Man sieht Gorgo, die die Geschichte in Rückblenden erzählte, die mit Schiffen der Flotte Spartas in die Schlacht von Salamis eingreift. Die Schlacht geht für die Perser verloren und Artemisia wird letztlich von Themistokles getötet.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film umschreibt die historische Seeschlacht von Artemision, die etwa gleichzeitig mit der Schlacht bei den Thermopylen stattfand, welche bereits im ersten Film thematisiert wurde, sowie die Schlacht von Salamis.[4] Allerdings weicht er dabei massiv von der historischen Realität ab.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Website Rotten Tomatoes erhielt der Film eine positive Beurteilung von 44 %, basierend auf 190 Kritiken. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wert von 4,97 von 10.[5] Bei Metacritic erhielt er ein Metascore von 48 %, basierend auf 34 Kritiken.[6]

Cinema urteilte, Regisseur Noam Murro beweise ein „inszenatorisches Händchen für monumentale Bildeindrücke, die ihren Höhepunkt beim mit plastischen Blutfontänen aufgepimpten Zeitlupengemetzel erreichen“. Hervorgehoben wurde auch die schauspielerische Leistung von Eva Green, die ihre Rolle mit „atemberaubend viel Schmackes“ verkörpere.[7]

Thomas Groh von Perlentaucher schreibt: „War ‚300‘ noch der Versuch, eine Geschichte von Soldatenmut zu erzählen, erzählt ‚300: Rise of an Empire‘ nur noch nebenbei. Seiner ästhetischen Programmatik ordnet er alles unter: Alles ist Exzess, alles Spielmaterial – Raum, Zeit, Körper, Ding und Wucht, Bewegung. Was in ‚300‘ an erotischem Begehren noch albern übergepfropft wirkte, erfährt Konkretion: In jedes Bild schießt ein ekstatischer Überschuss, geradezu gefräßig ist dieser Film, wie er alles einer sehr dunklen Form des Begehrens unterordnet. ‚Die Ekstase von Stahl und Fleisch‘ benennt ein Dialog es einmal konkret.“[8]

Dietmar Dath von der FAZ meint: „Die neuesten Sanktionen gegen Persien. ‚300 – Rise of an Empire‘ inszeniert die Verteidigung des demokratischen Griechenland der Klassik gegen die Perser als Krieg gegen den Terror. Der Zweck adelt jede Untat.“[9]

„Bloß Unterhaltung? – Lesen wir das ungewohnte Wort ‚Hopliten‘ einmal als ‚Ledernacken‘, ‚Marines‘ oder, auf Bundeswehrdeutsch, ‚Krisenreaktionskräfte‘, dann wird da eine aus den Nachrichten vertraute Folgerichtigkeit gruselmoralisch begründet und bebildert, mit der Drohnen islamische Hochzeitsgesellschaften dezimieren oder Spezialeinheiten bei nächtlichen Überfällen sechzehnjährige Söhne Terrorverdächtiger exekutieren. Es ist die Logik der permanenten Verlängerung von Tötungslisten bis ins dritte, siebte, zwölfte Glied, über die Jeremy Scahill seinen Dokumentarfilm ‚Dirty Wars‘ gedreht hat.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Werbung für den Film wurde mehrfach für die Golden Trailer Awards 2014 nominiert. So wurde der erste Trailer Vengeance als Bestes Fantasy-Abenteuer (Best Fantasy Adventure) nominiert, der erste Kino-Trailer für die Beste Musik, die Fernsehwerbung War Revised als Bester Fantasy/Abenteuer Fernsehspot (Best Fantasy/Adventure TV Spot). Weiter wurde der Film für die besten Plakate und die kitschigsten Poster nominiert.

Die Umwandlung des vorhandenen 2D-Bildmaterials in 3D wurde bei den International 3D & Advanced Imaging Society’s Creative Arts Awards 2015 für den Creative Arts Award in der Kategorie Beste Konvertierung von 2D zu 3D (Outstanding Use of 2D to 3D Conversion) nominiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für 300: Rise of an Empire. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Februar 2014 (PDF; Prüf­nummer: 143 584 K).
  2. Thomas Zimmer: 300: Rise of an Empire - Erster Trailer voller kriegerischer Action. In: Serienjunkies.de. 13. Juni 2013, abgerufen am 10. Juni 2019.
  3. WORLDWIDE RELEASE DATES. In: 300themovie.com
  4. 300: Rise Of An Empire. In moviepilot.de
  5. 300: Rise of an Empire. In: RottenTomatoes. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  6. 300: Rise of an Empire. In: Metacritic. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  7. Cinema, Ausgabe #3/2014, S. 31
  8. Thomas Groth: Kritik auf Perlentaucher vom 6. März 2014, abgerufen am 6. März 2014.
  9. Dietmar Dath: Die neuesten Sanktionen gegen Persien. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. März 2014, abgerufen am 28. September 2014.
  10. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. März 2014