غارتگر ۲

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غارتگر ۲
Predator two.jpg
کارگرداناستفن هاپکینز
تهیه‌کنندهجوئل سیلور
لارنس گوردون
جان دیویس
نویسندهجیم توماس
جان توماس
بازیگراندنی گلاور
گری باسی
ماریا آلونسو
روبن بلادس
بیل پاکستون
سیلویا کادرز
موسیقیآلن سیلوستری
فیلم‌برداریپیتر لوی
تدوینمارک گلدبلت
برت لاویت
شرکت
تولید
توزیع‌کنندهفاکس قرن بیستم
تاریخ (های) انتشار
۲۱ نومبر سال ۱۹۹۰
مدت
۱۰۸ دقیقه
کشورایالات متحده آمریکا
زبانانگلیسی
بودجه$۳۵٬۰۰۰٬۰۰۰
گیشه$۵۷٬۱۲۰٬۳۱۸[۱]

غارتگر ۲ (به انگلیسی: Predator 2) عنوان دنباله فیلم تخیلی و ترسناک غارتگر می‌باشد که توسط استفن هاپکینز کارگردانی و در سال ۱۹۹۰ اکران عمومی شد.

داستان فیلم[ویرایش]

در یکی از شهرهای آشوب زده آمریکا موجودی فضایی دست به کشتار مردم می‌زند. نیروی پلیس به فکر مقابله با این موجود می‌پردازد درحالیکه توان مقابله با او را ندارد اما یک افسر پلیس...

بازیگران[ویرایش]

بودجه، فروش[ویرایش]

برای ساخت این فیلم سی میلیون دلار هزینه شد. غارتگر ۲ در گیشه بیش از پنجاه و هفت میلیون دلار فروش کرد.

بازی ویدئویی[ویرایش]

بازی‌ای براساس این فیلم در سال ۱۹۹۲ برای کنسول سگا جنسیس ساخته شد.

منابع[ویرایش]

  1. "Predator 2 (1990)". Box Office Mojo. Retrieved 2010-07-08.

پیوند به بیرون[ویرایش]

الگو:ژانر اکشن هالیوود
Filmdaten
Deutscher TitelPredator 2
OriginaltitelPredator 2
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1990
Länge108 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieStephen Hopkins
DrehbuchJim Thomas
John Thomas
ProduktionJoel Silver
Michael Levy
MusikAlan Silvestri
KameraPeter Levy
SchnittMark Goldblatt
Bert Lovitt
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
Predator

Nachfolger →
Predators

Predator 2 ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1990 und die Fortsetzung von Predator (1987). Der Film startete am 30. Mai 1991 in den deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem ersten Auftauchen eines Predators im Dschungel geht 1997 erneut ein Predator auf die Jagd, diesmal in den sommerlich heißen Hochhausschluchten der Großstadt Los Angeles, wo rivalisierende Banden Kämpfe gegeneinander und gegen die Polizei führen. Eines Tages wird ein ranghohes Mitglied einer kolumbianischen Bande beim Sex in seiner Wohnung von Jamaikanern brutal ermordet, indem sie ihn bei einem Voodoo-Ritual erstechen und ihn nackt und kopfüber an der Zimmerdecke aufhängen. In diesem Moment stößt ein Predator dazu und streckt die gesamte jamaikanische Bande nieder. Beim letzten Opfer hebt der Außerirdische kurzzeitig seine Tarnung auf, sodass die Geliebte des Kolumbianers ihn sehen kann. Da der Predator nur Bewaffnete tötet, verschont er die Frau, die später der Polizei erzählt, der leibhaftige Teufel sei erschienen.

Der hitzköpfige Detective Mike Harrigan übernimmt die Ermittlungen und gerät bald mitsamt seiner Einheit ins Visier des Außerirdischen. Der Predator bringt einen nach dem anderen aus Harrigan Einheit um mit Ausnahme von Leona, da er durch seine Röntgensicht ihre Schwangerschaft erkennt.

Derweil hat sich eine Geheimorganisation der Regierung an die Fersen des fremdartigen Jägers geheftet; angeführt von Agent Keyes wollen sie Harrigan als Köder benutzen, um den Predator einzufangen.

Harrigan kommt Keyes jedoch auf die Schliche und stellt ihn zur Rede. Während sie das Wesen in einem Kühlhaus erwarten, erläutert Keyes, dass vor Jahren ein ähnliches Geschöpf eine US-Spezialeinheit im Dschungel von Zentralamerika angegriffen hat und bis auf zwei Personen alle getötet wurden. Dieses Wesen sei mit überragender Technologie ausgestattet. Harrigan wird klar, dass ebendiese Technologie der Grund für das Interesse der Regierung ist. Das Wesen soll daher möglichst nicht getötet, sondern mit Flüssigstickstoff kampfunfähig gemacht und gefangen genommen werden.

Dann taucht der Predator im Kühlhaus auf, doch obwohl sie ihm eine Falle gestellt haben, tötet das Wesen Keyes und sein schwer bewaffnetes Einsatzteam und wendet sich dann Harrigan zu. Dieser bekämpft es mit mehr Erfolg und verfolgt es bis in dessen Raumschiff, das in einem abgelegenen Tunnel liegt. Hier gelingt es Harrigan mit letzter Kraft, den Predator mithilfe dessen eigener Waffe zu töten, einer messerscharfen, tellergroßen Wurfscheibe.

Unmittelbar nach dem Tod des Jägers enttarnen sich rund um den überraschten Harrigan weitere Außerirdische, die den Kampf beobachtet haben. Sie tragen die Leiche ihres Gefährten fort, und einer von ihnen zollt Harrigan Respekt, indem er ihm eine alte Pistole überlässt, in welche die Inschrift Raphael Adolini 1715 eingraviert ist. Dann gibt er Harrigan zu verstehen, dass dieser verschwinden soll, und die Außerirdischen verlassen mit ihrem Raumschiff die Erde. Harrigan kann im letzten Moment den Tunnel verlassen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Fazit: Knallharte Monsterhatz für Nervenstarke“

„Professionell gefertigtes, aber in seinen Effekten lärmendes, rüdes und im Kern menschenverachtendes Horror-Produkt.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Australian Cinematographers Society Beste Kamera für Peter Levy
  • Fantasporto Bester Film Stephen Hopkins (Nominiert)
  • Saturn Award 1992 Bester Science-Fiction-Film (Nominiert)
  • Saturn Award 1992 Bestes Make-up für Stan Winston und Scott H. Eddo (Nominiert)
  • Saturn Award 1992 Beste Special Effects für Stan Winston und Joel Hynek (Nominiert)

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Film konnte den überragenden Erfolg seines Vorgängers (98 Millionen Einnahmen bei 15 Millionen Dollar Produktionskosten) nicht wiederholen. Dennoch war der Film ein Erfolg: Er spielte 57.120.318 US-Dollar ein – gegenüber 35 Millionen US-Dollar Produktionskosten[4][5]
  • Arnold Schwarzenegger sollte ursprünglich ebenfalls einen Auftritt haben, drehte aber zu der Zeit gerade Terminator 2.
  • Die Regie wurde John McTiernan angeboten, er zog jedoch die Tom-Clancy-Verfilmung Jagd auf Roter Oktober vor.
  • Auch im zweiten Teil wurde der Predator von dem über zwei Meter großen Schauspieler Kevin Peter Hall verkörpert, der fünf Monate nach den Dreharbeiten verstarb.
  • Die Handlung des Filmes sollte ursprünglich in New York spielen.
  • Im April 2014 wurde die Indizierung des Films aufgehoben.[6] Nach einer Neuprüfung der FSK wurde der Film ungeschnitten ab 18 Jahren freigegeben.

Der Auftritt des Aliens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung der Predator-Figur war ein Detail kurz vor Ende des Films, das die Macher um Stan Winston ursprünglich nur als Insider-Gag gedacht hatten: als Harrigan das Raumschiff betritt, entdeckt er an einer Wand die Jagdtrophäen seines Gegners – darunter den langgezogenen, augenlosen Schädel des Aliens aus dem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt. Inspiriert wurde Winston dazu durch den bei Dark Horse Comics bereits ein Jahr zuvor erschienenen Aliens vs. Predator Comic. Die Comics und der Auftritt des Xenomorph-Schädels in Predator 2, führte dazu, dass die Fans der beiden Science-Fiction-Filmreihen fortan davon ausgingen, dass diese in ein und demselben fiktiven Universum spielen. Lizenzinhaber 20th Century Fox gefiel die Idee, und so wurden weitere Comics geschrieben und das gleichnamige Spiele-Franchise war geboren, welches 2004 in dem Film Alien vs. Predator seinen Höhepunkt fand und schließlich durch die Fortsetzung Aliens vs. Predator 2 Ende 2007 fortgeführt wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Predator 2. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, April 2014 (PDF; Prüf­nummer: 65 507-a V).
  2. Predator 2 auf cinema.de
  3. Predator 2. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  4. Predator 2 (1990). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 8. Juli 2010.
  5. Predator 2. In: The Numbers. Abgerufen am 23. August 2014.
  6. Predator 2 wurde vorzeitig vom Index gestrichen, schnittberichte.com, abgerufen am 1. Mai 2014