سوزانا یورک

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سوزانا یورک
Susannah York.JPG
نام اصلی سوزانا یولاندا فلچر
زمینه فعالیت سینما
تولد ۹ ژانویهٔ ۱۹۳۹
چلسی، انگلستان
مرگ ۱۵ ژانویهٔ ۲۰۱۱ (۷۲ سال)
چلسی، انگلستان
علت مرگ مولتیپل میلوما
محل زندگی لندن
ملیت بریتانیا
پیشه بازیگر
سال‌های فعالیت ۱۹۵۹–۲۰۱۰
همسر(ها) مایکل ولز
فرزندان ساشا و اورلاندو

سوزانا یورک (به انگلیسی: Susannah York) هنرپیشه اهل انگلستان است.

زندگی‌نامه[ویرایش]

متولد سال ۱۹۳۹ با نام خانوادگی سوزانا یولاندا فلچر (به انگلیسی: Susannah Yolande Fletcher) در لندن در یک روستای دورافتاده اسکاتلند بزرگ شد و فارغ‌التحصیل "آکادمی سلطنتی هنرهای دراماتیک لندن" است. کار حرفه‌ای را با بازی در تئاترهای شهرستانی آغاز کرد. ۱۹۶۰ بازی در سینما را شروع کرد و پس از چند سال حضور کم فروغ در فیلم‌ها با فیلم "فروید" ساجته "جان هیوستون" و محصول ۱۹۶۲ مورد توجه واقع شد. دو فیلم جنجالی "کشتن خواهر جرج (۱۹۶۸ - رابرت آلدریچ) و "زد و شرکا" محصول ۱۹۷۲ و بازی در کنار "الیزابت تیلور" به شهرت بیشتر او کمک کرد. برای بازی در فیلم "آن‌ها به اسب‌ها شلیک می‌کنند" (۱۹۶۹) نامزد دریافت جایزه اسکار شد و جایزه بهترین بازیگر زن جشنواره کن را برای بازی در فیلم "تصویرها" (۱۹۷۲ رابرت آلتمن) به دسا آورد. در دهه ۱۹۷۰ با نخستین اقدامش برای نویسندگی یک داستان کوتاه موفق نوشت با نام "در جستجوی یونیکورن ها" و همچنین اثر دیگری به نام "قلعه خوشی" نیز نوشته است.

فیلم‌شناسی[ویرایش]

منابع[ویرایش]

Susannah York

Susannah York (* 9. Januar 1939 als Susannah Yolande Fletcher in London; † 15. Januar 2011 ebenda[1][2]) war eine britische Schauspielerin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susannah York wurde als Tochter eines Handelsbankiers und einer Hausfrau geboren. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie fünf Jahre alt war. Sie wuchs bei ihrer Mutter auf, die in zweiter Ehe einen schottischen Geschäftsmann heiratete und in dessen Heimatland zog. In der Schule begeisterte sie sich für das Theaterspiel.[3] Nach einer Ausbildung am Marr College in Troon studierte sie von 1955 bis 1958 an der renommierten Londoner Schauspielschule Royal Academy of Dramatic Art (RADA). Ihr Filmdebüt gab sie an der Seite von Alec Guinness in Einst ein Held. 1960 machte sie neben Sean Connery als Abigail in Arthur Millers Hexenjagd auf sich aufmerksam, einer Fernsehadaption aus der Serie ITV Play of the Week. Zwei Jahre später spielte York ihre erste Hauptrolle neben Montgomery Clift in John Hustons Kinofilm Freud, für den sie eine Golden-Globe-Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einem Drama erhielt. Es folgten Rollen in weiteren preisgekrönten Filmproduktionen, darunter Tony Richardsons Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen (1963), Fred Zinnemanns Ein Mann zu jeder Jahreszeit (1966) und der Part der Alice in Robert Aldrichs Drama Das Doppelleben der Schwester George (1968).

Den britischen Society of Film and Television Arts Award sowie je eine weitere Golden-Globe- und Oscar-Nominierung erhielt sie 1970 für die Nebenrolle der Alice in Sydney Pollacks Drama Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß, einer erfolglosen Schauspielerin und Jean-Harlow-Kopie, die zur Zeit der Große Depression an einem Tanzmarathon teilnimmt. Bei der Golden-Globe- und Oscarverleihung musste sich York aber der US-Amerikanerin Goldie Hawn (Die Kaktusblüte) geschlagen geben. 1972 erhielt sie für Robert Altmans Spiegelbilder den Preis als beste Darstellerin auf den Filmfestspielen von Cannes. Für den Fantasyfilm um eine Frau, die von geheimnisvollen Erinnerungen gequält wird, hatte sie auch die Romanvorlage verfasst. Susannah York wurde in dieser Zeit neben Schauspielkolleginnen wie Vanessa Redgrave zu den führenden Darstellerinnen des britischen Kinos gezählt. In den folgenden drei Jahrzehnten konnte sie in Film, Fernsehen und Theater an ihre Erfolge nicht mehr anknüpfen. Sie agierte weiterhin in allen Genres, hauptsächlich aber in Dramen.

Susannah York war von 1960 bis 1980 mit dem Schauspieler und Autor Michael Wells verheiratet. Aus der Ehe gingen die Kinder Sasha (* 1972) und Orlando Wells (* 1973) hervor, die ebenfalls Schauspieler wurden.[4] Neben ihrer Schauspieltätigkeit war York in den 1970er Jahren auch als Autorin von Kinderbüchern erfolgreich. 1979 gehörte sie neben Françoise Sagan und Jules Dassin zur Wettbewerbsjury in Cannes, die Francis Ford Coppolas Apocalypse Now und Volker Schlöndorffs Die Blechtrommel mit der Goldenen Palme auszeichnete. Fast 13 Jahre später kürte sie zusammen mit Annie Girardot und Michael Verhoeven Lawrence Kasdans Drama Grand Canyon – Im Herzen der Stadt zum besten Film der Berlinale.

Mitte Januar 2011 verstarb Susannah York im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literarische Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973: In search of unicorns
  • 1976: Lark’s Castle
  • 1984: The big one
  • 1984: The ice house
  • 2001: The loves of Shakespeare’s women

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oscar

  • 1970: nominiert als beste Nebendarstellerin für Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß

Britischer Filmpreis

  • 1971: Beste Nebendarstellerin für Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß

Golden Globe Award

  • 1963: nominiert in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Drama für Freud
  • 1970: nominiert in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß

Internationale Filmfestspiele von Cannes

  • 1972: Beste Darstellerin für Spiegelbilder

Laurel Awards

  • 1967: Platz 5 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie für Der Gentleman-Zinker

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Susannah York – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b vgl. 'They Shoot Horses, Don’t They?' Actress Susannah York Dies bei hollywoodreporter.com, 15. Januar 2011 (aufgerufen am 15. Januar 2011)
  2. vgl. British actress Susannah York dies aged 72: report (Memento vom 25. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) bei google.com, 15. Januar 2011 (aufgerufen am 16. Januar 2011)
  3. vgl. Craig, Olga; Leach, Ben; Nikkah, Roya: Actress Susannah York has died, aged 72 (Memento vom 19. Januar 2011 im Internet Archive) bei telegraph.co.uk, 15. Januar 2011 (aufgerufen am 16. Januar 2011)
  4. Eintrag bei filmreference.com