جرج سندرز

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جرج سندرز
George Sanders Allan Warren.jpg
عکسی از سندرز (۱۹۷۲)
نام اصلی جرج هنری سندرز
زمینه فعالیت سینما و تلویزیون
تولد ۳ ژوئیهٔ ۱۹۰۶
کاستیدفلس، امپراتوری روسیه
مرگ ۲۵ آوریل ۱۹۷۲ (۶۵ سال)
کاستیدفلس، بارسلون، کاتالونیا، اسپانیا (خودکشی)
ملیت انگلستان
پیشه هنرپیشه، ترانه‌سرا، مؤلف و آهنگساز
سال‌های فعالیت ۱۹۲۹–۱۹۷۲
صفحه در وبگاه IMDb

جرج هنری سندرز (انگلیسی: George Henry Sanders؛ زاده ۳ ژوئیهٔ ۱۹۰۶ – درگذشته ۲۵ آوریل ۱۹۷۲) هنرپیشه فیلم و تلویزیون، ترانه‌سرا، مؤلف و آهنگساز اهل انگلستان بود. تن صدا و لهجهٔ غلیظ اشرافی انگلیسی او باعث می‌شد که غالباً او را به عنوان شخصیت‌های پیچیده اما خائن نقش دهند. او بیش از چهل سال در این زمینه‌های هنری فعال بوده و در ۱۹۴۰ بازی او در فیلم ربه‌کا در نقش جک پاول، اسکات فولیوت در خبرنگار خارجی و چندین فیلم دیگر سبب شهرت او شد.

جوایز[ویرایش]

جرج سندرز در نقش آدیسون دویت در پیش‌پردههمه‌چیز درباره ایو (۱۹۵۰)

فیلم‌شناسی[ویرایش]

سال‌های آخر و مرگ[ویرایش]

سندرز در نقش ناخدا بیلی لیچ در فیلم قوی سیاه (۱۹۴۲)

سندرز سال‌های آخر دچار بیماری زوال عقل، ضعف شدید در سلامتی شده بود و در آخرین فیلم‌هایش، به دلیل از دست دادن تعادل، به شدت تلو تلو می‌خورد. بر اساس بیوگرافی آرون، او یک سکته کوچک نیز داشت. سندرز نمی‌توانست افول چشم‌انداز سلامتی خود و نیاز به کمک دیگران در انجام کارهای روزمرهٔ خود را تحمل کند و عمیقاً از این وضعیت افسرده شده بود. زمانی که متوجه شد که او دیگر نمی‌تواند گراند پیانوی خود را بنوازد، آن را به بیرون کشید و با تبر کوبید.

او در سن ۶۵ سالگی خودکشی نمود. آخرین یادداشت او قبل از خودکشی این بود: «مردم عزیز، من شما را ترک می‌کنم چون حوصله ام سر رفته. احساس می‌کنم به اندازه کافی زندگی کردام. من شما را با تمام دلواپسی‌های تان در این فاضلاب دل‌انگیز تنها می‌گذارم. موفق باشید»

جورج سندرز ۲۵ آوریل ۱۹۷۲

منابع[ویرایش]

  • مشارکت‌کنندگان ویکی‌پدیا. «George Sanders». در دانشنامهٔ ویکی‌پدیای انگلیسی، بازبینی‌شده در ۱۵ مارس ۲۰۱۴.
  • «George Sanders». دریافت‌شده در ۱۵ مارس ۲۰۱۴.

پیوند به بیرون[ویرایش]

George Sanders (1972)

George Sanders (* 3. Juli 1906 in Sankt Petersburg, Russisches Kaiserreich; † 25. April 1972 in Castelldefels, Spanien) war ein britischer Schauspieler, der mit der Rolle des zynischen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem Filmklassiker Alles über Eva den Oscar gewann.[1] Er wurde vor allem durch seine Darstellungen von kultivierten, aber häufig unsymphathischen Figuren berühmt.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

George Sanders war das zweite von drei Kindern. Seine Eltern, Henry Sanders (1873–1961) und Margaret Sanders (1875–1967), waren Briten. Er lebte mit ihnen in Russland bis zum Ausbruch der Russischen Revolution. Nach seiner Ausbildung an der Bedales School in Hampshire, begann Sanders ein Studium am Brighton College und später am Technical College in Manchester. Das Studium diente seiner Vorbereitung, seinem Vater ins Textil-Geschäft zu folgen. Als Geschäftsmann arbeitete er erst in der Textil-, später in der Tabakbranche. Nach einem kurzen Aufenthalt in Südamerika kehrte er ins Vereinigte Königreich zurück und betrat Anfang der 1930er Jahre, ermutigt durch Greer Garson, erstmals eine Bühne. Er übernahm in der Revue Ballyhoo eine kleine Rolle. Sein Filmdebüt gab er 1936 in dem Film Find the Lady. Bereits in seinem zweiten Spielfilm im Jahr 1936 Strange Cargo spielte er eine der Hauptrollen.[2] Es folgten weitere Filme, bevor Sanders dann sein Glück in Hollywood versuchte. Für das Studio 20th Century Fox drehte er seinen ersten amerikanischen Film Signale nach London (Lloyds of London).[2]

In der Rolle des Abenteuerhelden machte er sich schnell einen Namen und konnte seine Beliebtheit mit einprägsamen Darstellungen von Schurken (The House of the Seven Gables, 1940) noch steigern. Seine äußere Erscheinung prädestinierte ihn nicht nur als Darsteller von Aristokraten (Amber, die große Kurtisane), sondern auch für Rollen in den populären Krimi-Filmserien dieser Zeit. So spielte er von 1939 an Simon Templar (The Saint) in einer Filmreihe, und mit The Falcon kam 1941 eine ähnliche Rolle hinzu. Zunehmend auf einen Rollentypus festgelegt, verabschiedete er sich von der Falcon-Rolle, indem er sie seinem Bruder Thomas Charles Sanders überließ, der unter dem Pseudonym Tom Conway ebenfalls als Schauspieler tätig war.[1] Alfred Hitchcock besetzte Sanders in seinen ersten Hollywoodfilmen Rebecca (1940) und Der Auslandskorrespondent (1940).

Während des Zweiten Weltkriegs trat er auch in Propagandafilmen auf, wie beispielsweise in den Filmen Ich war ein Spion der Nazis (1939) und Menschenjagd (1941).[1] Nach dem Krieg widmete sich Sanders verstärkt den Charakterrollen. Für seine Darstellung des Theaterkritikers Addison DeWitt in dem Filmdrama All About Eve (dt.: Alles über Eva) wurde er mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller belohnt.

1953 spielte Sanders in England an der Seite von Robert Taylor in der Literaturverfilmung Ivanhoe – Der schwarze Ritter. 1954 reiste er nach Neapel, wo er an Ingrid Bergmans Seite unter Roberto Rossellinis Regie in dem Ehedrama Reise in Italien die männliche Hauptrolle spielte. Wieder zurück in den Vereinigten Staaten spielte er 1955 unter Fritz Langs Regie einen aristokratischen Bösewicht in J. Meade Falkners verfilmter Abenteuergeschichte Moonfleet. Nach 1955 begann Sanders regelmäßig in Fernsehserien mitzuspielen. In dem klassischen Science-Fiction-Horrorfilm Das Dorf der Verdammten von 1960 übernahm der Schauspieler die Rolle des pensionierten Physikers Gordon Zellaby. Sanders lieh außerdem in der Originalfassung des Disney-Zeichentrickfilmklassikers Das Dschungelbuch (1967) dem Tiger Shir Khan seine Stimme. In dem britischen Horrorfilm Der Frosch, (Originaltitel Psychomania), von Don Sharp aus dem Jahr 1973 spielte Sanders seine letzte Filmrolle, einen Diener.[1]

Privatleben und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sanders mit Susan Larson 1940 geschlossene Ehe hielt bis 1949. In zweiter Ehe war der Schauspieler ab 1949 mit Zsa Zsa Gabor verheiratet. Die Ehe hielt bis 1957. Seine dritte Frau wurde 1959 die Schauspielerin Benita Hume, mit der er bis zu ihrem Tod 1967 verheiratet war. Seine 1970 mit Zsa Zsa Gabors Schwester Magda geschlossene Ehe war nur von kurzer Dauer und wurde nach einem Jahr annulliert.[3][1] Sanders schrieb eine Autobiographie, Memoirs of a Professional Cad,[4] in der er sehr ironisch seinen Lebenslauf kommentierte, sowie auch über seine Ehe mit Zsa-Zsa Gabor resümierte.

Immer wieder hatte George Sanders geäußert, dass er mit 65 Jahren Selbstmord begehen würde, um einem Siechtum im Alter zu entgehen. In seinen letzten Lebensjahren litt er zunehmend an gesundheitlichen Problemen. Kurz vor seinem 66. Geburtstag wurde seine Leiche in einem Hotel in Castelldefels bei Barcelona gefunden. Er hatte eine Überdosis Schlaftabletten genommen und nannte in seinem Abschiedsbrief Langeweile als Hauptgrund für seine Selbsttötung. Er hinterließ eine Notiz, die mit den Worten begann: „Liebe Welt, ich verlasse dich, weil ich mich langweile.“[1]

Deutsche Stimme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

George Sanders wurde in Deutschland überwiegend von Siegfried Schürenberg synchronisiert, welcher auch Clark Gable seine Stimme lieh. Auch die Schauspieler Curt Ackermann, Alf Marholm, Wolfgang Lukschy, Walther Suessenguth und Paul Klinger liehen ihm neben einigen anderen ihre Stimme.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: George Sanders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brian Aherne: A Dreadful Man: The Story of Most Original-Cad Hollywoods, George Sanders, Verlag Berkley, 1955, ISBN 978-0-425-04715-6.
  • Richard Vanderbeets: George Sanders – An Exhausted Life, Verlag Madison Books, 1993, ISBN 978-1-56833-010-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f George Sanders bei TCM – Turner Classic Movies (englisch). Abgerufen am 20. August 2013.
  2. a b Oxford Dictionary of National Biography George Sanders bei oxforddnb.com. (englisch) Abgerufen am 20. August 2013.
  3. Profil George Sanders Roger Fristoe bei tcm.com/this-month/article. Abgerufen am 20. August 2013.
  4. George Sanders: Memoirs of a Professional Cad. Scarecrow Verlag, 1992, ISBN 0-8108-2579-1
  5. Synchronkartei George Sanders bei synchronkartei.de